Segeln auf IJsselmeer, Waddenmeer und in Friesland, Segelschiff De Arend für Tagestoern segeln, Familienausflug, Familienurlaub, Schulreise, u.s.w.

Segeltörn, segelausflug; Gästebuch 'De Arend'

Segeltörn IJsselmeer, Waddenmeer, Friesland  


Wer denkt, Segeln sei eintönig, weil sowieso immer das gleiche passiert, der irrt.
Hier der Bericht von einer Segelwoche auf DE AREND mit Jugendlichen Ende Juli 2012 in Friesland.

1. Tag: Es geht von Stavoren nach Workum. Da die beiden Häfen nur wenige Seemeilen von einander entfernt liegen, segeln wir einfach wohin der Wind uns treibt und wieder zurück. Bevor wir wenden, ankern wir für eine Badepause im Ijsselmeer.

2. Tag: Von Workum nach Lemmer. Es gibt nur wenig Wind und die Fahrt geht langsam vor an. Was soll’s, wir haben Zeit und so wird ein Badestopp eingelegt, bis wirklich alle genug haben. Am Abend laufen wir gemütlich unter Moter in den Hafen und genießen den Landgang.

3. Tag: Wir wollen zurück nach Workum, aber es weht noch weniger Wind als am Vortag. Die Sonne brennt heiß und wir machen kaum Fahrt. Da taucht am Horizont unser „Schwesterschiff“ De Onderneming auf. Wir gehen längsseits und eine wilde Wasserschlacht entbrennt. Als die Onderneming sich unerwartet „geschlagen gibt“, erbeuten wir zwei Liter Fla, mit denen wir uns wieder auf Fahrt begeben. Es ist spät geworden und wir können den Abendwind nutzen. Wir fahren in den Sonnenuntergang bis es dunkel wird und ankern vor dem Hafen. Als wir in unsere Kojen fallen ist es weit nach Mitternacht.

4. Tag: Der Wind steht gut und wir segeln von Workum nach Sloten über die Kanäle. Vor meinem Auge erwacht Geschichte: So war das also, wenn früher Lastensegler durch Friesland gefahren sind. Heute sind wir mit unserem Schiff eher die Ausnahme und auch wir transportieren keine Lasten mehr außer uns selbst.

5. Tag: Heute haben wir die längste Tour vor uns. Wir müssen von Sloten nach Makkum. Morgen geht es von Bord. Wieder unter Segeln segeln wir zunächst über die Kanäle nach Lemmer. In der Schleuse rammt uns leicht ein anderes Segelboot. Das gibt es also auch. Doch der Ärger verfliegt beim anschließenden Törn über das Meer. Der Wind kommt von Achtern. Ein zweiter Klüver wird gesetzt, so dass wir gut Fahrt machen. Gegen Abend nimmt der Wind noch mehr zu. Nach dem Kurswechsel segeln wir nun am Wind. Wir müssen tatsächlich reffen, weil das Schiff sonst zu stark krängt. Mit 7 Knoten „fliegt“ die AREND dahin. Und ich dachte, sie wäre nur „gemütlich“. Nein, sie kann auch „sportlich“ segeln. Wieder genießen wir die Fahrt bis spät in die Nacht und beschließen erneut zu Ankern.

6. Tag: Nach dem Frühstück tuckern wir in den Hafen von Makkum. Wehmut kommt auf, denn es ist die letzte kurze Fahrt. Unter Deck wird schon emsig gepackt und geräumt. Beim Anlegemanöver herrscht inzwischen vertraute Routine. Dann ist der letzte Schlag getan. Wir bringen unser Gepäck von Bord. Und verabschieden uns dankbar und herzlich. Es war ein höchst abwechslungsreiche Woche. Kein Tag war wie der andere. Und ich wette, die AREND bietet auch noch mehr Überraschungen. Aber für diesmal ist leider Schluss.

Roland v. Engelhardt
Evangelische Jugend Mecklenburg
Schwerin


Lieber Michiel,

wir bedanken uns für eine unvergessliche Ferienwoche an Bord der De Arend. Wir durften neben dem Segelabenteuer traumhafte Strand-,Bade-,Fahrrad-,Museums- und Wattausflüge erleben. Du bist für die Bedürfnisse unserer Kids sehr aufmerksam gewesen, es gab immer etwas zu tun - für klein und gross- und durch Deine vielen Hinweise und Tips haben wir zahlreiche Ausflüge unternommen, als willkommene Abwechslung zum Segeln.

Wir können Dich allen sehr weiterempfehlen, die gern abwechslungsreiche Familienferien (auch mit kleineren Kindern, unsere sind 6 & 8 Jahre alt) auf einem Boot verbringen wollen. Und wir selbst kommen auch schon bald wieder!

Esther und Michael Ohnemus mit Finn und Julian


„Segeltörn mit dem Plattbodenschiff „De Arend“ - für das Gemüt,

bei herrlichem Sonnenschein auf dem Ijssel- und dem Markermeer!“

Dreizehn Grafschafter, überwiegend Mitglieder des La Lega Chores aus Nordhorn, hatten genau diesen für das Wochenende vom 14. – 16. September 2007 geplant.

Und plötzlich war es so weit. Am Freitagnachmittag starteten wir (Gudrun, Wilfried, Dorothee, Sylvia, Elisabeth, Fritz, Josefina und Norbert) mit dem Auto von Nordhorn nach Stavoren um dort gemeinsam mit Luise, Bernd, Sieglinde, Jürgen und Kalle den obigen Segeltörn zu starten.

Dank Luise und Bernd, die schon winkend am Hafen standen, fanden wir unser Schiff „De Arend“ aus der braunen Plattbodenflotte in Stavoren sehr schnell. An Bord fanden wir als Gruß vom Skipper Michiel zunächst nur die freundliche Notiz „Das Schiff gehört Euch!“

Segeltörn IJsselmeer, segeln Waddenmeer und Friesland

Also brachten wir unser Gepäck und unseren Proviant auf das Schiff und richteten unsere Kojen ein. Nach einem gemeinsamen Abendessen in typischem Fischerdorfambiente ( italienische Pizzeria ) trafen wir, zurück an Bord, unseren Skipper Michiel Goemann, den die meisten durch vorherige Segeltörns sehr gut kannten. In netter Atmosphäre gab Michiel einige notwendige Einweisungen in die Schiffstechnik und machte uns aufgrund der Wind- und Wettervorhersagen für dieses Wochenende den Vorschlag, das gemütliche Hafenstädtchen Marken im Markermeer anzusteuern. Nach weiteren Erläuterungen zum Reiseziel durch den Skipper erklärte sich die gesamte Crew sehr schnell einverstanden. Bei Bier, Wein, Cola und Wasser wurden weitere Neuigkeiten ausgetauscht; Michiel erzählte z.B. von der eineinhalbjährigen Tochter Anna, welche wir am Sonntag kennen lernen sollten. Nachdem uns der lustige und immer gut gelaunte Arjen als Maat für dieses Wochenende vorgestellt wurde, ging so langsam jeder in seine Koje – sicherlich mit einer großen Portion Vorfreude auf den nächsten Tag.

Der Samstagmorgen begrüßte uns mit sonnigem, fast idealem Segelwetter und nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die „De Arend“ zum Auslaufen fertiggemacht. Der Skipper und

Maat Arjen erklärten nur kurz die nötigen Handgriffe, denn dank vieler alter „Segelhasen“

neben wenigen „Greenhorns“ konnte die Crew die Segel entsprechend klar machen, die Tampen festziehen und das Ablegemanöver durchführen. Auf dem Weg zur Schleusenanlage bei Enkhuisen zum Markermeer waren dann unter Anleitung von Michiel und Arjen alle Crewmitglieder auf unterschiedlichste Art und Weise am Segelsetzen und -bergen beteiligt oder durften sogar das Ruder übernehmen. Eine zwischenzeitliche Windflaute wurde übrigens mit einem vom Skipper Michiel eingeforderten „Concerto del viento“ des La Lega-Chores wie weggeblasen. Die Schleusendurchfahrt forderte von der Schiffscrew folgende Aufgaben: Klüverbaum hoch und runter, Schwerter kurbeln, das Ruder führen und letztendlich die Segel neu setzen. Die durch die Windflaute etwas länger als geplante Fahrzeit erlaubte Bernd eine kleine Knotenkunde für die Greenhorns an Bord, so dass sie bei unserer Ankunft in Marken, übrigens bei einem herrlichem Sonnenuntergang, die wichtigsten Seemannsknoten halbwegs beherrschten. Nach einem kleinen von Luise geführten Rundgang durch das malerische Hafenstädtchen konnten wir uns an einem üppigen Abendessen an Bord erfreuen.

Der für alle sicherlich sehr erlebnisreiche Samstag fand dann seinen Schluss in einem tollen und vielfältigem Chorgesang der Crewmitglieder.

Am Sonntagmorgen ging es Richtung Heimathafen los. Die Handgriffe von Maat Arjen und der Crew waren noch besser als am Vortag, so dass vieles auch schon lief, ohne dass der

immer durch Ruhe und Besonnenheit überzeugende kompetente Skipper Michiel großartige

Anweisungen geben musste. Wiederum herrlichster Sonnenschein und ein wesentlich stärkerer Wind (- große Freude bei Jürgen) als am Vortag, gaben dem Sonntag einen schon leicht abenteuerlichen Charakter. Das exakte Ausrichten der Segel (auch Wassersegel) auf den Wind in Kombination mit dem günstigsten Kurs war für Skipper Michiel keine Frage und Maat Arjen glänzte sogar mit einem Lied über die Amsterdamer Grachten. Durch den wesentlich stärkeren Wind erreichte die „De Arend“ pünktlich wieder ihren Heimathafen, doch kämpften zum Schluss einige wenige Crewmitglieder mit einer leichten Seekrankheit. Sicher angelegt konnten auch Frau Ieke und Tochter Anna herzlichst vom Skipper an Bord begrüßt werden. Die Crewmitglieder des La Lega Chores bedankten sich mit ihrem Lied Amadolo für Tochter Anna bei Skipper Michiel für diesen sehr schönen Segeltörn.

Insgesamt haben wir ein wunderschönes Wochenende auf dem Schiff verbracht, bei dem alles gestimmt hat: die vielen leckeren, salzigen und süßen Speisen, die mit an Bord gebracht worden waren, ließen es zu einem kulinarischen Erlebnis werden. Die Profis des Schiffes, der freundliche und kompetente Skipper und Maat gaben uns ein Gefühl der Sicherheit, wir lernten ohne Stress einige wichtige beim Segeln notwendige Handgriffe kennen. Die Crew konnte in entspannter, hilfsbereiter und kooperativer Atmosphäre ein bisschen anpacken, aber auch lesen, klönen, schlafen, träumen, Sonne und Wind genießen – Urlaubsstimmung pur!

Also auf ein Neues!

Norbert


Hallo und guten Tag Ieke und Michiel,
hallo Anna,

wir sind gut wieder in Frankfurt angekommen und vermissen Euch, Euer Schiff, und das Meer schon jetzt. Auf der Rückfahrt waren wir uns einig, dass wir nächstes Jahr gleich wieder mit Euch segeln wollen. Die Kinder haben nach unserer Rückkehr begeistert erzählt; am liebsten würden auch alle Eltern das nächste Mal mitkommen.

Sowohl die Bürgermeister-Grimm-Schule (Förderschule), als auch die Pfarrgemeinde Maria Hilf in Frankfurt am Main haben sich eure Kontaktdaten gut gemerkt. Wir sehen uns bestimmt wieder.
Wir kamen zu euch ohne genaue Planung unserer Woche. Eure spontane und nette Art hat uns geholfen eine unvergessliche Woche zu gestalten. Besonders schön war die Abwechslung: Segeln nach Terschelling, "trocken fallen" im Watt mit nächtlichem Ankerausbringen und dem Ausflug ins Watt und das ansteuern der verschiedenen Häfen.

Gut kam bei uns an, dass Ihr das richtige Gespür für die Gruppe und die verschiedenen Charaktäre hattet. Wer konnte und wollte war beim Schwerter hochkurbeln oder Segel hissen und spannen gefordert, andere konnten die Sonne geniessen, sich unter dem Rettungsboot verstecken ;-) oder mit Pippi schmusen. Die notwendigen Kenntnisse fürs Segeln wurden von Euch prima erklärt. Eure Geduld und Ruhe hat uns gut getan.

Beeindrucken fanden wir, dass wir mit unserem Einmaster die größeren Schiffe locker ein- und überholt haben. Lob an den Skipper.

Wir haben uns auf eurem Schiff sehr wohl gefühlt. Alles was wir brauchten war vorhanden und liebevoll zusammengestellt. Sowohl über als auch unter Deck gab es genug Platz, und dass obwohl wir einige große Jungs bzw. Männer dabei hatten.

Wir würden uns freuen nächstes Jahr wieder bei euch an Bord gehen zu können.

Viele liebe Grüße aus Frankfurt

Julia & Alexander Reif


Info und Reservierung bei: contact

Michiel Goeman, Kanaalweg 4, 8758 LD Allingawier, t: 0515 541744 / 06-51809462